Der Raum nach dem Werk
Noah Müller
Ausstellen als soziale Praxis – Gestaltung von Ausstellungssituationen als aktive Momente der Reflexion, Begegnung und Aushandlung des Zusammenlebens.
Ausstellen als soziale Praxis – Gestaltung von Ausstellungssituationen als aktive Momente der Reflexion, Begegnung und Aushandlung des Zusammenlebens.
Eventformat umkehren – die Ausrichtung von Unterhaltung umdeuten zu Beteiligung und Begegnung, statt primär auf Profit zu fokussieren
Queering: Umdeutung von Klangaufnahme und Wiedergabe als relationale Praxis statt neutraler
Dokumentation.
Material Exploration: Sound wird als fragmentarisches, situatives Material eingesetzt, das
sich je nach Kontext, Körper und Aufmerksamkeit verändert.
Beobachten als Widerstand – das stille Verweilen kultivieren und Konsens finden, bevor gehandelt wird.
Queering Tech – Verschiebung von technischen Interfaces hin zu relationalen Systemen, in denen Instabilität, Abhängigkeit und Störung nicht als Fehler, sondern als gestalterische Prinzipien verstanden werden.[
Queere Co-Creation – gemeinsames Crafting als Praxis nutzen, um normativen Vorstellungen von Erfolg und Produktivität entgegenzusteuern
Dry-Sipping – die gestalterische Auseinandersetzung mit Bar- und Event-Settings als Räume der Fürsorge und Entschleunigung.
Abolitionistische Alternativen anstupsen – Übungsszenarien zu Transformativer Gerechtigkeit für Gruppen
Wiederständiges Photogramm – Sichtbarmachen und Zeugnisse ablegen von unsichtbaren, ignorierten, unerwünschten, unbequemen Facetten verschiedener Realitäten.
Resistance through slowness – handweaving as a practice that interrupts productivity-driven thinking and reorients attention toward care, material awareness, and relational making.
Voicing embodied practices – die eigene Stimme stärken, Melodien ohne Noten lernen und die eigene Stimme mit anderen verbinden.
Kollektivieren von Erinnerungsprozessen – Machtstrukturen sichtbar machen für das Umlernen ihrer Entscheidungsmechanismen, die sie reproduzieren, umzulernen.