Lebenswerte Zukünfte sind gestaltbar, und es gibt viele Werkzeuge dafür! Am 27. und 29. April 2026 wird der Ausstellungsraum ‹der TANK› der HGK Basel zum Arbeitsraum für kollektives Gestalten: Bei Tools for Transformation öffnen Prozessgestalter*innen ihre Bachelorprojekte und laden zum Mitmachen ein.
Unser Jahresthema «Widerständige Handarbeit» beschreibt eine Haltung: selbst tätig zu werden gegen autoritäre Tendenzen, soziale Ungleichheiten und ökologische Krisen – im Lokalen, im Konkreten, dort, wo wir Verantwortung übernehmen und handeln können. Handarbeit braucht Übung. Sie kann materiell, digital oder sozial sein, sichtbar oder unsichtbar, emotional und sinnlich.
Überall dort, wo wir anfangen, etwas auszuprobieren, öffnen sich neue Spielräume.
Montag, 27. April 2026, 17:00–22:00 Uhr
Am Montag wird installativ die erste Hälfte der Diplomprojekte sichtbar sein. Das Publikum kann sich frei im TANK bewegen und Auseinandersetzungen zu Ausstellungsräumen und Formen von widerständigen Handarbeiten kennenlernen.
Mittwoch, 29. April 2026, 17:00–22:00 Uhr
Am Mittwoch beginnt das Programm mit Workshops zu angewandter Widerständigkeit und wandelt sich zu einem Format performativer Auseinandersetzungen zum Jahresthema.
Um alle Diplomprojekte zu sehen, ist ein Besuch an beiden Tagen notwendig.
Adresse
Karte öffnen
Anreise
Am einfachsten ist der Ausstellungsraum TANK vom Bahnhof SBB mit der Tram 11 erreichbar. Der Raum ist 100 Meter von der Tramhaltestelle Freilager der Tramlinie 11 entfernt. Der Zugang ist ebenerdig und schwellenlos.
Parkplätze
Vor Ort ca. 30 m entfernt gibt es zwei Parkplätze, die Menschen mit Behinderung vorbehalten sind (bitte per ... anmelden). Das nächste Parkhaus ist das Parkhaus Ruchfeld, Frankfurtstrasse 37.
Empfang
Es gibt einen dauerhaft besetzten Empfang, der euch willkommen heisst und Fragen auf Deutsch und Englisch beantwortet. Am Empfang bekommt ihr Kopfhörer für ein kleines Willkommens-Audio. Alternativ gibt es den Text ausgedruckt auf Deutsch und Englisch.
Ankommen
Am Empfang bekommt ihr Kopfhörer für das Anhören eines kleinen Willkommens-Audio. Alternativ gibt es den Text auch ausgedruckt auf deutsch und englisch. Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit für dieses Ankommens-Ritual.
Toiletten
Es stehen genderneutrale Toiletten neben dem Ausstellungsraum zur Verfügung. Eine davon ist rollstuhlgängig und ebenerdig erreichbar.
Unterschiedliche Zugänge der gezeigten Arbeiten
Die Diplomprojekte bieten unterschiedliche Zugänge und Ausdrucksformen. Wir stellen auf der Webseite möglichst viele Informationen zu den Angeboten bereit. Informationen zu den Programmpunkten und deren Zugänglichkeit folgen mit der Veröffentlichung des Programms Mitte April.
- Bei Fragen: ...
- Ansprachen und Signaletik sind auf Deutsch. Einzelne Beiträge sind mehrsprachig.
- Abholung an der Tramhaltestelle möglich (bitte per Mail bis 24.4. anfragen).
- Assistenzhunde sind willkommen.
- Es gibt eine Access-Telefonnummer als direkten Draht zum Team vor Ort.
- Unterschiedliche Sitzgelegenheiten sind vorhanden.
- FF2-Masken werden angeboten; bitte bleibt bei Symptomen zu Hause.
- Ein Awareness-Konzept liegt auf und Ansprechpersonen sind gekennzeichnet.
- Relaxed Space: Es gibt einen kleineren, ruhigeren Bereich.
Wenn du Unterstützung brauchst, schreib gerne an ... möchten, dass Tools for Transformation ein Ort wird, an dem sich viele Menschen willkommen fühlen.
Awareness
Herzlich willkommen bei Tools for Transformation. Du bist dabei, einen Raum der Diplomierenden Veintisei des Bachelor Prozessgestaltung am HyperWerk zu betreten. Bevor du diesen Raum betrittst, möchten wir dir unser Awarenesskonzept vorstellen.
Gemeinsame Haltung
Als besuchende Person bist du Teil dieser Veranstaltung und trägst zur Atmosphäre dieses Raumes bei. Wir wünschen uns ein Miteinander, das von Sorgfalt, Respekt und Offenheit getragen ist, sodass sich möglichst alle Menschen willkommen und wohl fühlen können.
Darum gelten in diesem Raum folgende Grundsätze:
- Wir begegnen einander mit Respekt und Aufmerksamkeit.
- Wir respektieren die Grenzen anderer und unsere eigenen.
- Diskriminierung in jeglicher Form hat hier keinen Platz. Dazu zählen unter anderem Behindertenfeindlichkeit und Ableismus, Fettfeindlichkeit, Klassismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus und Sexismus.
Darüber hinaus laden wir dich ein, dir selbst folgende Fragen zu stellen und deine eigene Präsenz bewusst wahrzunehmen:
- Wie viel Raum nehme ich ein?
- Wie und wem höre ich zu?
- Begegne ich anderen mit Offenheit und Sorgfalt?
- Wie kann ich zu einer Atmosphäre der gegenseitigen Fürsorge beitragen?
Dieses bewusste Eintreten in einen kollektiven Raum – im Wissen um die eigene Präsenz und um die Beziehungen zu anderen – verstehen wir als Teil der Praxis von gelebter widerständiger Handarbeit.
Du, genauso wie jede andere Person, entscheidest selbst, wann eine Grenze überschritten wird. Wenn du eine Grenzüberschreitung selbst erlebst oder beobachtest, kannst du dich jederzeit hier beim Eingang bei der Awareness-Person melden. Diese ist an einem pinken Schlüsselanhänger um den Hals erkennbar. Wir hören dir zu, nehmen dich ernst und schreiten bei Bedarf ein.
Barrierefreiheit und Zugang ♿
Wenn du Unterstützung brauchst – physisch, sprachlich, emotional oder organisatorisch – kannst du dich jederzeit am Empfang melden. Gerne begleiten wir dich in den Raum oder beantworten deine Fragen. Gemeinsam finden wir einen Weg, der dir eine möglichst selbstbestimmte Teilnahme ermöglicht.
WC
Die geschlechterneutralen, rollstuhlgängigen Toiletten befinden sich im Raum nebenan. Dafür verlässt du den Ausstellungsraum nach draussen und nimmst an derselben Gebäudefront die nächste Tür auf der rechten Seite. Die genaue Lage ist auch auf dem Raumplan vermerkt.
Rückzug und Fürsorge 🌿
Wenn du einen ruhigen Moment für dich brauchst, steht dir während der gesamten Veranstaltung ein reizarmer Rückzugsraum zur Verfügung. Um dorthin zu gelangen, gehst du – wie bei den Toiletten – aus dem Ausstellungsraum hinaus und nimmst die nächste Tür rechts im selben Gebäude. Auch dieser Raum ist auf dem Raumplan eingezeichnet. Damit der Raum seinen Zweck erfüllen kann, bitten wir dich, Gespräche nur in Flüsterlautstärke zu führen und dich ruhig zu verhalten.
Abschluss
Schön, dass du da bist. Wir laden dich ein, an unseren Prozessen und Projekten teilzuhaben, mitzudenken, mitzudiskutieren und deine Perspektive und Meinung einzubringen.
Willkommen – Individuelles Achtsamkeitsritual „Ankommen in deinen Händen“ 🤲🏾🧵
Herzlich willkommen bei Tools for Transformation.
Schön, dass du da bist. Bevor du weiter in die Räume eintrittst, laden wir dich ein, dir einen kurzen Moment für dich selbst zu nehmen. Dieses Ritual ist eine freiwillige Einladung und ist jederzeit wiederholbar. Du kannst es sichtbar nach Aussen oder nur innerlich praktizieren – im Stehen, im Sitzen oder so, wie es sich für deinen Körper gerade stimmig anfühlt.
1. Innehalten
Wenn du möchtest und es dir möglich ist, bleibe einen Moment stehen oder setze dich bequem hin.
Spüre den Boden unter deinen Füssen oder die Unterstützung unter deinem Körper.
Du musst nichts tun. Nur wahrnehmen, dass du hier bist.
Vielleicht möchtest du dir innerlich sagen: „Ich darf hier ankommen, in meinem eigenen Tempo.“
2. Deine Hände wahrnehmen ✋🏾
Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Hände.
Vielleicht möchtest du sie sanft aneinander reiben, ineinanderlegen oder einfach ruhen lassen.
Diese Hände tragen Erfahrungen, Erinnerungen und Wissen.
Sie dürfen hier sein, genauso, wie sie sind.
Vielleicht möchtest du dir innerlich sagen:„Meine Hände dürfen ankommen. Ich darf ankommen.“
3. Deinen Raum spüren
Nimm einen ruhigen Atemzug.
Spüre den Raum um dich herum und deinen Platz darin.
Du musst nichts leisten, nichts erklären.
Deine Präsenz ist willkommen.
Vielleicht möchtest du dir innerlich sagen: „Ich darf hier sein.“
4. Eine Geste der Selbstfürsorge (optional) 🤍
Wenn du möchtest, lege eine Hand auf dein Herz oder halte deine Hände offen vor dich.
Diese Geste gehört nur dir. Sie ist ein Zeichen deiner Aufmerksamkeit und Fürsorge für dich selbst.
5. Weitergehen, wenn du bereit bist
Wenn du dich bereit fühlst, setze deinen Weg fort.
Du kannst jederzeit zu diesem Moment zurückkehren – im Stehen, im Sitzen oder in Bewegung.
Dieses Ritual ist Teil der Praxis widerständiger Handarbeit: ein Moment der Präsenz, der Sorgfalt und des bewussten Ankommens.
Schön, dass du hier bist.
Welcome to Tools for Transformation. You are about to enter a space created by the graduating students of the BA Process Design at HyperWerk Ventisei (26). Before entering, we would like to introduce you to our awareness concept.
Shared Values
As a visitor, you are part of this event and contribute to the atmosphere of this space. We strive for a way of being together that is shaped by care, respect, and openness, so that as many people as possible can feel welcome and at ease.
For this reason, the following principles apply in this space:
- We treat one another with respect and attentiveness.
- We respect the boundaries of others as well as our own.
- Discrimination in any form has no place here. This includes, among others, discrimination against disabled people and ableism, fatphobia, classism, queerphobia, racism, and sexism.
Additionally, we invite you to reflect on the following questions and to be mindful of your own presence:
- How much space do I take up?
- How and to whom do I listen?
- Do I meet others with openness and care?
- How can I contribute to an atmosphere of mutual care?
We understand this conscious entering of a collective space—being aware of one’s own presence and of relationships with others—as part of the practice of lived resistant handcraft (wiederständige Handarbeit).
You, just like every other person, decide for yourself when a boundary has been crossed. If you experience or witness a boundary violation, you can contact the awareness person at the entrance at any time. They can be recognized by a pink ribbon worn around their neck. We will listen to you, take you seriously, and intervene if necessary.
Accessibility and Access ♿
If you need support—physical, linguistic, emotional, or organizational—you can approach the reception at any time. We are happy to accompany you into the space or answer any questions you may have. Together, we will find a way to enable your participation as autonomously as possible.
Toilets
The gender-neutral, wheelchair-accessible toilets are located in the adjacent room. To get there, exit the exhibition space, then take the next door on the right along the same building front. Their location is also marked on the floor plan.
Retreat and Care 🌿
If you need a quiet moment, a sensory friendly retreat space is available for you throughout the event. To reach it, follow the same route as to the toilets: exit the exhibition space and take the next door to the right within the same building. The location is also marked on the floor plan. To ensure that the space can serve its purpose, we kindly ask you to keep conversations at a whisper level and to remain quiet.
Closing
We’re glad you’re here. We invite you to engage with our processes and projects, to think along with us, to discuss, and to share your perspectives and opinions.
Welcome – A Personal Mindfulness Ritual: “Arriving in Your Hands” 🤲🏾🧵
Welcome to Tools for Transformation.
We’re glad you’re here. Before you move further, you are invited to take a moment for yourself. This ritual is optional and can be returned to at any time. It can be practiced outwardly or inwardly –standing, sitting, or in any way that feels right for your body.
1. Take a Moment
If you wish, pause or take a comfortable seat. Feel the ground beneath your feet, or the quiet support beneath your body. Nothing is required of you. Simply notice that you are here.
You might say inwardly: “I arrive here in my own time.”
2. Awareness of your hands ✋🏾
Bring your attention to your hands. You may gently rub them together, nest them inside each other, or let them be still.
Your hands carry traces of experience, memory, and knowledge. They are welcome here as they are.
You might say to yourself: “My hands may arrive. I may arrive.”
3. Feel the space
Take a gentle breath.
Sense the space around you, and how you are held within it.
There is nothing to prove, nothing to explain.
Your presence is already enough.
You might say to yourself: “I am here.”
4. A gesture of care (optional) 🤍
If you wish, place a hand on your heart or hold your hands open before you.
This gesture is yours alone, a quiet act of attention, of care, and of being with yourself.
5. Continue, if you feel ready
When you feel ready, continue your way. This moment remains with you.
You may return to this moment at any time – in stillness, or in motion.
This ritual is part of a practice of attentive, resistant making: a space for presence, for care, and for conscious arrival.
Thank you for being here.