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Der Raum nach dem Werk

Noah Müller

Zusammenarbeit mit Momo Ohnewein

Das Projekt erforscht alternative Ausstellungsformate, in denen Kunst, Raum, Begegnung und Austausch als zusammengehörige Erfahrung verstanden werden. Im Zentrum steht nicht nur das künstlerische Artefakt, sondern der gesamte Prozess von Präsentation, Rezeption und Kritik. Ziel ist es, Kunst aus klassischen musealen Kontexten herauszulösen und niederschwellige Räume zu schaffen, die Austausch jenseits sozialer oder kultureller Bubbles ermöglichen.

Ausgangspunkt ist mein wachsendes Interesse an zeitgenössischer bildender Kunst und ein gleichzeitiges Unbehagen gegenüber den exklusiven Strukturen der Kunstwelt. Sprache, Verhaltenscodes und räumliche Konventionen wirken oft ausschliessend und reproduzieren soziale Ungleichheiten.

Vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung frage ich mich, wie Kunst Begegnungen zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten ermöglichen kann. Theoretische Bezüge finden sich in der Kunstsoziologie (u.a. Pierre Bourdieu), in Strömungen wie der relationalen Ästhetik sowie in künstlerischen Praktiken, die Kunst als sozialen und politischen Prozess verstehen.

Activities am TFT

Eine Installation mit Audioguide gibt Einblicke in Prozess, Recherche und Fragestellungen des Projekts. Besuchende können unterschiedliche Zugänge wählen, Inhalte erkunden und Gedanken über einen offenen Briefkasten oder informelle Gespräche zurückspiegeln.

Access Note

Die Installation bietet visuelle, auditive und textbasierte Zugänge.
Bewegung im Raum ist möglich, aber nicht zwingend. Anonymes Feedback ist möglich.
Dauer und Intensität der Auseinandersetzung sind frei wählbar, es gibt verschiedene Einstiegspunkte.
Sprache: primär Deutsch, teilweise Englisch.