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Relation is the Interface?
– A Prototype

Jo Jana Arndt

Das Projekt untersucht anhand von Prototypen, wie Verbindung zwischen Körpern durch Berührung, Nähe und gegenseitige Abhängigkeit unter instabilen Bedingungen entsteht. Weiche, körpernahe Interfaces übersetzen diese Interaktionen in verzögerte und fragmentierte visuelle Umgebungen.

Dabei steht Fragilität, «Soft Computing», Verschiebung und Andersheit als Bedingungen von Beziehung im Vordergrund.
Das Projekt versteht Relation als etwas, das nur im gemeinsamen Handeln entsteht und sich ständig verändert.

Das Projekt geht aus einem Interesse an nachhaltigen, nicht-hierarchischen Formen des Organisierens hervor, wie sie in queeren Kollektiven, DIY-Strukturen und Care-Praktiken entwickelt werden. Diese Ansätze verstehen Prozesse als relational, iterativ und abhängig von gemeinsamer Aufmerksamkeit statt von Effizienz und Kontrolle.

Vor diesem Hintergrund untersucht die Installation anhand von Prototypen, wie sich solche Prinzipien auf technologische Interfaces übertragen lassen. Sensorische Systeme werden bewusst instabil eingesetzt: Berührung und Bewegung erzeugen verzögerte, fehlerhafte oder überlagerte visuelle Reaktionen.

Diese Störungen sind Teil einer Praxis, die Überforderung, Unschärfe und Unvorhersehbarkeit als produktive Zustände versteht und sich gegen Optimierungslogiken stellt.

Activities am TFT

Performance: Mittwoch 19:50-20:15 mit Auf- und Abbau

Besucher*innen befinden sich in einer sensorbasierten, textilen und räumlichen Installation, die auf Berührung, Nähe und Präsenzen reagiert. Tragbare und hängende Prototypen sind miteinander verbunden, die visuelle Veränderungen in Echtzeit erzeugen und den Raum kontinuierlich verändern. Diese Reaktionen sind jedoch nicht stabil oder vollständig vorhersehbar. Je nach Intensität, Dauer und Anzahl der beteiligten Körper können die Systeme stabilisieren, verzerren, verzögern, überladen oder aussetzen.

• Keine Anmeldung erforderlich
• Besuch jederzeit möglich
• Keine Vorkenntnisse nötig
• Ausprobieren und berühren erwünscht
• Konsentuelle Körperkontakte erwünscht
• Rückmeldungen sind erwünscht

Access Note

• leichte körperliche Aktivität (stehen, bewegen, berühren)
• Sitzmöglichkeiten vorhanden
• Besucher*innen können jederzeit kommen und gehen
• Teilnahme ist auch anonym möglich
• Sprache: Deutsch / Englisch
• visuelle und sensorische Reize können sich dynamisch verändern (kein Stroboskop, aber wechselnde Licht- und Projektionszustände)
• die Installation kann in einzelnen Momenten vielleicht überfordernd wirken
• direkte körperliche Interaktionen mit Anderen/der Installation. In Teilen der Installation notwendig, in anderen Nicht
• individuelle Teilnahme möglich

Content Note

Wechselnde visuelle und sensorische Reize in Form von sich verändernden Licht- und Projektionsituationen