Doing Events
Lou Tschumi
Mein Projekt beschäftigt sich damit, wie Eventräume mehr sein können als nur Orte für Unterhaltung oder Ablenkung. Ich untersuche, wie sie als Treffpunkte funktionieren können, an denen Menschen sich begegnen, austauschen und dazugehören.
Ausgangspunkt ist die Frage, warum solche Orte heute oft fehlen oder sich verändert haben. Mich interessiert, wie ich Räume gestalten kann, die sowohl atmosphärisch stark als auch sozial offen sind.
Orte, an denen Menschen sich ungezwungen begegnen können verschwinden zunehmend oder haben sich stark verändert. Gleichzeitig entstehen neue Formen von Gemeinschaft und Treffpunkte im digitalen Raum.
Meine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Clubkultur, community-research und sozialen Treffpunkten. Ich beschäftige mich mit dem Konzept der «Dritten Orte» (Ray Oldenburg) und frage, wie solche Treffpunkte heute aussehen können. Dabei spielen auch Themen wie Kommerzialisierung von Kultur, Zugang, Care-Strukturen und Zugehörigkeit eine Rolle.
Ich beziehe mich sowohl auf theoretische Ansätze aus der Soziologie als auch aktuelle Projekte aus Kunst- und Clubkontexten und meiner eigenen Feldforschung durch meinen Job in der Clubkultur.
Activities am TFT
Am TfT erwartet die Besuchenden eine Afterparty: Draw me on the dancefloor!
Der TANK lädt am Ende der Veranstaltung dazu ein, gemeinsam zu tanzen, sich zu bewegen und gleichzeitig
etwas Kreatives zu machen. Neben dem DJ-Set gibt es die Möglichkeit, vor Ort auf Staffeleien zu malen.
Die Aktivität bildet einen gemeinsamen Ausklang des Tages.
Wann: 20:45-22:00
Der Raum verschiebt sich: Objekte treten in den Hintergrund, in der Mitte entsteht ein Dancefloor. Vorbereitet sind Soundanlage, DJ-Pult, Staffeleien, Farben und Schürzen, und auch Papier am Boden. Mit dem DJ-Set startet die Afterparty, bei der Besuchende tanzen und/oder malen können. Die Nutzung entsteht intuitiv, sobald das DJ-Set startet und die Ersten beginnen.
• Die Teilnahme ist offen und ohne Anmeldung möglich. Menschen können jederzeit dazukommen, bleiben oder
wieder gehen.
• Es braucht keine Vorkenntnisse
• Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung über Mikrofon
Access Note
• Rund um den Dancefloor gibt es Sitzmöglichkeiten und verschiebbare Stühle, die flexibel genutzt werden
können, um näher zur Musik oder vor eine Staffelei zu stellen.
• Die Afterparty dauert etwa eine Stunde und ist intensiv, laut und körperlich präsent.
• Teilnahme bedeutet, Teil des Geschehens zu sein durch Bewegung, Malen oder einfaches Dasein im Raum.
• Am Rand kann man auch nur zuhören.
• Die Sprache ist Englisch