Transformative Gerechtigkeit üben
Mio, Jan, Maya
Bestrafung schafft neue Probleme, statt Leid zu vermindern. Transformative Gerechtigkeit ist der Versuch einer Alternative, die sich auszuprobieren lohnt.
Wie können wir Gruppen ermächtigen, Transformative Gerechtigkeit zu praktizieren, statt einer Straflogik zu verfallen?
Wir kreieren Übungssituationen: Gruppen setzen sich um einen Bildschirm und navigieren fiktive Szenarien. Mit Austausch, Aufgaben und weiterführenden Ressourcen.
Du findest sie auf: statt-strafen.ch
Muss eine Gesellschaft bei Reibung, Konflikten und Gewalt strafen? Wie würde eine Gesellschaft aussehen, die, statt zu bestrafen, nachhaltige Gerechtigkeit anstrebt und strukturelle Gewalt anpackt? Wie können wir eine solche Vision mit anstupsen?
Activities am TFT
Vortrag: Mittwoch, 29.04.2026, 17:15 – 18:00 Uhr
Gewaltvolles Verhalten wird erlernt – also kann es auch verlernt werden. Die Projektgruppe berichtet, wie
aus der Neugier für «Üben als politische Praxis» und «Transformative Gerechtigkeit» eine Webseite mit
Übungsszenarien für Gruppen wurde.
Wir erzählen, ihr könnt Zuhören und Mitdenken :)
Access Note
• Der Vortrag dauert etwa 30 Minuten
• Wir sprechen auf Hochdeutsch in ein Mikrofon
• Wir sind in einem grossen Raum mit vielen Menschen, Plakaten und Objekten. Parallel zum Vortrag findet
aber kein Programm statt.
• Es gibt diverse Sitzmöglichkeiten.
• Zwischendurch gibt es kurze Austausch-Momente unter den Besuchenden. Stille Teilnahme ist ebenso
möglich.
• Es gibt die Möglichkeit, anschliessend Fragen zu stellen oder im Verlauf des Abends persönlich auf uns
zuzukommen
Content Note
Wir thematisieren strukturelle Gewalt, voranschreitende Faschisierung und was das mit uns zu tun hat. Gewalterfahrungen werden nicht explizit beschrieben – wir fokussieren uns auf den Umgang im Vorfeld und Nachgang. Als Teilnehmende*r kannst du den Raum jederzeit verlassen.
Alle Bilder mit CC2r ,collective commitment to reuse
(iterative practice of commitment)