(Frei)Raum Gestalten
Installation, Plakatwand
Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie nachhaltiges Organisieren und Veranstalten aussehen könnte:
Wie können wir zusammen Raum gestalten? Wie diesen zugänglich machen?
Welche Verantwortungen tragen wir als Veranstaltende und Hosts?
Wie definieren wir unsere verschiedenen Rollen? Wem wollen wir eine Plattform bieten und warum?
Wie können wir aus unseren Bubbles ausbrechen?
Das Projekt (Frei)Raum Gestalten ist ein Reflexionsprozess, der die Konzeption,
Planung und Durchführung einer konkreten Veranstaltungsreihe im öffentlichen Raum in Basel begleitet.
Ort am Openhouse
A2.16 - help
Mitwirkende
- Luana
- Vanessa
- Johnny
Access Note
- Text in deutscher Sprache
Antifaschistischer Lesekreis
Wandposter, Textsammlung
How are you doing in the current state of fascism?
Mit dieser Check-in-Frage starten wir seit gut einem Jahr jedes Treffen
unseres Antifaschistischen Lesekreises. Dieses Ritual hilft uns, gegen Gefühle
von Ohnmacht und Isolation anzukämpfen.
Am Open House stellen wir die Frage auch dir.
Damit du dich nicht so allein mit ihr fühlst, haben wir eine Textsammlung zusammengestellt,
die dir etwas Halt und Perspektive geben kann.
Antifaschistische, solidarische Grüsse
Dein 161⭕
Ort am Openhouse
A2.16 - help
Access Note
- Texte in deutscher und englischer Sprache
Content Note
- Faschismus
- Autoritarismus
- Rechtsextremismus
between you and me
Sensory-friendly Ausstellungsmoment
between you and me untersucht, wie Ausstellungen als relationale und zugängliche Räume
gestaltet werden können. Statt Kunst als konsumierbares Objekt zu präsentieren,
entstehen Situationen für Austausch, Verlangsamung und Care.
Räumliche Setzungen, Artefakte und Gesprächsformate machen emotionale,
soziale und theoretische Bedingungen erfahrbar und laden zum gemeinsamen Nachdenken ein.
Easy Read:
- Diese Ausstellung fragt:
- Wie können Ausstellungen Orte für Begegnung sein?
- In dem Raum :
- siehst du Bilder und du kannst Musik hören.
- In dem Raum:
- sind Katie (she), Patricia (sie), Momo (-), Noah (er) und Paula (sie) und wir unterhalten uns über die Bilder, die Musik, Ausstellungen und laden dich herzlich ein mit zu helfen wenn du Lust hast.
- Du kannst:
- Musik hören
- Bilder anschauen
- Sitzen oder stehen
- Mitdiskutieren
- Zuhören
- einfach nur da sein
- laut sein oder leise sein
- essen und trinken
Ort am Openhouse
A2.19 - work
Mitwirkende
- Katie Omole (she/her)
- Momo Ohnewein (-)
- Noah Müller (er/ihm)
- Patrizia Metzler (sie/ihr)
- Paula Garcia Dianzambi (sie/ihr)
Access Note
- Einfache, verständliche Sprache (Easy Read)
- Sprachen: Deutsch & Englisch
- gedämpftes Licht
- keine starken visuellen Reize
- Sitzmöglichkeiten
- Rollstuhlgängig
- informelle Ansprechpersonen vor Ort
- partizipative und dialogische Elemente (freiwillig)
Kollektives Erinnern als widerständige Praxis: In Erinnerung an unsere Grossmütter.
Partizipative Installation
Erinnerung entsteht im Jetzt – als Prozess ist sie gestaltbar.
Wie kann kollektives Erinnern als widerständige Praxis erprobt werden?
Wir erinnern Grossmütter, damit Wissen, Arbeit, Schmerz, Liebe und Widerspruch nicht verschwinden.
Dafür legen wir, verbündet mit unseren Grossmüttern, einen Garten an.
Aus Briefen, Fragenkarten, Stammbaum-Spuren und Handarbeiten wächst ein räumliches Ökosystem.
Es zeigt keine «schöne Geschichte», es zeigt Beziehungen:
Brüche, Ambivalenzen, Loyalitäten, Scham, Fürsorge, Macht.
Patriarchale Muster werden sichtbar als Struktur, die sich durch Generationen zieht.
Durch die Gestaltung dieses Erinnerungsprozesses leisten wir gegen
eben diese Strukturen Widerstand.
Ort am Openhouse
A2.13 - Seminarraum
Mitwirkende
- Fini
- Jana
- Julien
- Juls
- Livia
- Lynn
- Manu
- Moira
- Nils
- Noémie
- Isabella
- Zita
Access Note
- Texte auf Deutsch
- ruhiger Raum
- optional partizipativ (Karten/Brief/Objekte)
- Sitzmöglichkeiten
- Rückzug jederzeit möglich
- Duftstoffe (Blume/Tanne)
- gedimmtes Licht
- viel Textmaterial
Content Note
- Familie
- Trauer/Verlust
- transgenerationale Prägungen
- patriarchale Rollenbilder
- Scham
- emotionale Intensität
Fruity Loops
Bar, Musik-Loopstation, interaktives Experiment
Fruity Loops verwandelt den Raum in ein narratives Sounderlebnis und eine unkonventionelle juicy Bar. Besuchende tauschen einen freshen Drink lassen dafür Klänge da: Stimmen, Geräusche oder Instrumente werden live zu Loops aufgenommen und schichten sich zu einem gemeinsamen Sound Piece. So entsteht ein kollektives Musikerlebnis, das Begegnung, Spiel und Verbindung ermöglicht und klassischem Alkoholkonsum an Bars etwas entgegensetzt.
Activities am Openhouse
Bar: 12:00 – 17:00Uhr
Loops: 12:00 – 19:00Uhr
Dance Moment: 14:00 – 14:30Uhr
Ort am Openhouse
A2.17 - meet
Mitwirkende
- Liv (sie/keine)
- Lou (sie)
- Lukas (er)
- Jim (er)
- Daniela (sie)
- Schüler:innen der SfG Basel
- mit Unterstützung der Projektgruppe hands on!
Access Note
- Laute Geräusche
- Tausch-Interaktion
- Nicht-akoholische Getränke
- Beschränkte Sitzmöglichkeit auf Stühlen
Prozessgestaltung im Spital: Zwischen Funktion und Fürsorge
Rauminstallation
Spitäler in der Schweiz sind hochkomplexe Orte. Sie sind geprägt von Effizienz,
Sicherheit und medizinischer Präzision: Eigenschaften, die für eine gute Versorgung unerlässlich sind.
Aspekte wie Licht, Raumqualität, Natur oder persönliche Rituale treten im klinischen Betrieb
häufig in den Hintergrund, obwohl sie einen spürbaren Einfluss auf Wohlbefinden, Orientierung und
Erleben haben.
Hyperwerker*innen beschäftigen sich mit den Aspekten von «Health Design»
und zeigen den momentanen Projektstand in Form einer Installation.
Ort am Openhouse
WC-Kabinen
Mitwirkende
- Julia Sahli (sie/ihr)
- Valerie Tveiten (-/dey)
- Franziska Burger (sie/ihr)
- Salome Rickenbacher (sie/ihr)
- Ann Mbuti (sie/ihr)
Access Note
- Text auf Deutsch
- Video
- Audio
- Lichtinstallation
- enge Räume (WC-Kabinen)
Content Note
- Spitalaufenthalt
- Krankheit
- Gesundheit
Kartieren – Enteignen – Wohnen
begehbare Installation, interaktive Karte
Wem gehören die Wohnungen, in denen wir leben? Mit welchen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt müssen wir rechnen?
In diesem Projekt klären wir Begriffe wie Eigentum, Bodenrente und Enteignung und zeigen, wie wir Karten nutzen können,
um uns wohnpolitisch zu organisieren.
Welche institutionellen Investor*innen schlagen aus unseren Wohnungen Profit?
Wo zeigen Luxussanierungen und Kündigungen akute Gentrifizierung an?
Wo findet bereits Widerstand stand und welche Strategien sollten wir noch entwickeln?
Activities am Openhouse
Offene Diskussion und Kartierung: 14:00 – 15:00Uhr
Ort am Openhouse
A2.16 - help
Mitwirkende
- Projektgruppe Kartieren-Enteignen-Wohnen
- Das Projekt entstand aus dem Workshop mit Stadt für Alle Basel.
Access Note
- Visuelle Elemente und Audio
- kurze Texte und Audios auf deutsch
Lebensraum Morsasco: Werte pflanzen, Gemeinschaft gestalten
Installation mit Ritual, Video, Suppenstation
Was gibt uns Halt, wenn alles zu zerfliessen droht? In einer Welt des Kollapses brauchen wir Klarheit
über unsere Werte. Die Installation lädt ein, persönliche Werte auf Papier zu schreiben und
in Nussschalen zu legen.
In Morsasco, einem Ort im Werden in Norditalien, sucht eine Gruppe von befreundeten Personen nach Werten
für das gemeinsame Zusammenleben. Im Frühjahr werden die gesammelten Werte der Besuchenden
des Open House dort gepflanzt.
Ein Fiat Fiorino verbindet Basel und Morsasco, begleitet von alten Eichen und Stimmen der Community.
Am Feuer gibt es warmen Tee.
Activities am Openhouse
Im Fiat Fiorino radiohr hören: 12:00 – 17:00Uhr
Installation und Suppe: 17:30 — 21:00Uhr
Ort am Openhouse
Draussen - Pocket Park
Mitwirkende
- Hektor Heke (Hund/dog)
- Maja Milovanović (she/her)
- jules möhrle (er/ihm)
- Nenya Biedermann (she/her)
Access Note
- Findet draussen statt
- Kies am Boden
- Sprache: Deutsch/Englisch
- Video mit Audio (Naturaufnahmen, Sprachnachrichten aus Community)
- Partizipatives Format (Schreib-Ritual mit Nussschalen)
- Ruhiger Bereich zum Verweilen
- Handschriftliches Material
- Offenes Feuer
Content Note
- Kollaps
- Zukunftsängste
- alternative Lebensformen
Warning! Work in Process
Group Exhibition, MA Transversal Design
A modular environment created by the students of the Master Transversal Design, where visitors can encounter evolving concepts, experiments, and participatory moments that connect art, design, and shared rituals — all accompanied by a warm cup of tea.
Activities am Openhouse
Find detailed programm on Instagram @hgkbasel_transversaldesign
Ort am Openhouse
D 3.01 – Critical Media Lab
Radiohr: Open House Stream
Radio-Livestream, Moderation, interaktive Elemente
Im Rahmen des Open House sendet Radiohr einen durchgehenden Radio-Stream am Nachmittag, der das Geschehen vor Ort hörbar macht.
Der Nachmittag verbindet vorproduzierte Beiträge zum Thema Widerständige Handarbeit mit Live-Inhalten direkt aus den Räumen der HGK.
Mit mobilen Mikrofonen fangen wir Stimmen, andere Projekte – auch aus dem Masterstudiengang Transversal Design im Hochhaus –
und Eindrücke aus den Gängen ein und moderieren das Programm live.
Als Studierendenradio verstehen wir Radiohr als Sprachrohr innerhalb und ausserhalb der HGK.
Ein Briefkasten vor Ort lädt Besucher:innen dazu ein, Wünsche, Feedback und Ideen für das Radio zu teilen
und Teil des Programms zu werden.
Am Abend öffnet sich das Format: Beim DJ-Stick-Roulette in der Studi-Lounge im Erdgeschoss des Ateliergebäudes
spielen DJs mit zufällig gezogenen USB-Sticks anderer Personen.
radiohr.hyperwerk.ch
Activities am Openhouse
DJ-Stick Roulette in der Studi-Lounge (Ateliergebäude 1. Stock): 18:00 Uhr
Ort am Openhouse
Mobil unterwegs im Hochhaus und Ateliergebäude
Hörstation im Raum A 2.14: 12:00 – 21:00 Uhr
Hörstation im Auto auf dem Pocket Parck: 12:00 – 17:00 Uhr
Mitwirkende
- Eliana
- Linda
- Fiji
- Maimuna
- Xhenisa
- Lindsey
- Yeonji
Access Note
- Sound
- Niederschwellige Gestaltung
- Kein Vorwissen nötig
- Live-Interaktionen
Rewriting Code of Co-living
Wall poster, book and text collection
The BA Process Design at HyperWerk invited MA Transversal Design and IXDM Research to
revisit their shared values for working and learning together, previously articulated in the Code of Co-living.
By reviewing and rewriting this document, the project shifts from a code to an
educational toolkit based on commitment that supports students, staff, and guests
to create a learning and teaching environment that recognizes complex collectivities
and works to address discrimination and transform inequities by investigating the arrangements
of power, privilege and difference shaping everyday practices at IXDM.
Ort am Openhouse
A2.16 - help
Mitwirkende
- Valerie Tveiten (-/dey)
- Eva Weinmayr (keine)
- Ivana Jović (they/-)
Access Note
- English wall text
- reference copies, such as books and printed texts in German and English
Content Note
- Power Structures
- Discrimination
Spielplatz
Interaktiver Raum
In diesem Projekt geht es um spielerische Auseinandersetzung mit textilen Materialien.
Ob Stricken, Häkeln, Sticken - Garn ist immer dabei. Das kreative Arbeiten mit den Händen
bietet Raum für Selbstaudruck und schafft eine Umgebung, wo mensch, «learning by doing»
erforschen kann. Mit oder ohne vorherigen Kenntnissen.
Die Idee für dieses Projekt kam als Gegenreaktion auf den uns auferlegtenLeistungsdruck und
die Erwartungshaltung der Gesellschaft sowie der Liebe für die Handarbeit auf.
Was bedeutet Produktivität? Wie ist es, einfach mal etwas zu kreieren?
Vielleicht kommst du hier ja einer Antwort näher.
Ort am Openhouse
A2.15 - make
Mitwirkende
- Cat Pöthke (they/them)
- Ronja Buser (sie/ihr)
- Julika Geiser (sie/ihr)
- Tale Burger (er/they)
- Felix Rayko (they/er)
Access Note
- Hinweise und Einladung in schriftlicher Form auf Deutsch und Englisch
- Interaktion mit Materialien: Nähen, Häkeln, Stricken, Sticken, Berührung
- Taktil: spürbare Texturen, Oberflächen
- Sitzmöglichkeiten: Sofa und Boden mit Decke
Tauschregal – Gratis zum Mitnehmen
Installation
Die Projektidee «Tauschregal – Gratis zum Mitnehmen» untersucht, wie gebrauchte Dinge,
insbesondere Kleidung, lokal und niederschwellig weiterverwendet werden können.
Das Eintausch-Kollektiv stellt Tauschregale im öffentlichen Raum auf,
die als offene Infrastruktur sozialen und generationsübergreifenden Austausch fördern.
Im Fokus stehen Nachhaltigkeit, kollektive Verantwortung und die Reflexion des eigenen
Konsumverhaltens.
Seit Oktober 2025 ergänzt ein Bildungsangebot mit Workshops für
10–12-Jährige zu Fast Fashion und Wiederverwendung das Projekt.
Wer möchte kann einen Gegenstand oder ein Kleidungsstück am Tag des Open House, 16.01.26,
mitbringen und in das markierte Fach im Tauschregal legen. Besuchende können auch Dinge nehmen,
ohne etwas mitgebracht zu haben.
Ort am Openhouse
A2.15 - make
Mitwirkende
- Luana Capaul (sie/ihr)
- Larissa Klarer (sie/ihr)
- Selva Meyer (sie/ihr)
- Lotte-Mo Berkhan (sie/ihr)
Access Note
- Infotext in deutscher Sprache
- Keine Sitzmöglichkeiten
too close for torpor
Interaktive Installation
Licht und Projektionen verändern den Raum, Netzwerke entstehen zwischen Würfel, Wänden und Körpern: Diese Installation reagiert auf Berührung und Anwesenheit. Ihr Ausgangspunkt war der Versuch einer Verschmelzung von Material und Techniken.Gehäkelte Netze und gefundene, recycelte Materialien bilden ein sensibles, nicht vollständig kontrollierbares Gefüge.Durch nicht-lineares Computing – bei dem gleiche Eingaben zu unterschiedlichen Ergebnissen führen – verändert jede Interaktion die Installation – sie bleibt nie gleich.
Ort am Openhouse
A2.15 - make
Mitwirkende
- Jo Jana Arndt (they/-)
Access Note
- zweisprachig in Deutsch und Englisch
- Variierendes Licht
- Elemente auf dem Boden, die eine Stolpergefahr darstellen können
Transformative Gerechtigkeit üben
Rauminstallation, Bildschirm mit Webseite
Transformative Gerechtigkeit setzt auf Community statt Bestrafung und Staat – und will geübt sein.
Im Raum, den du besuchen kannst, haben wir die letzten zwei Wochen intensiv an einem ersten Prototyp «Transformative Gerechtigkeit Übungen»
in Form einer interaktiven Webseite gearbeitet.
Du kriegst visuellen und textlichen Einblick in unseren bisherigen Prozess und tauchst in die Welt der fiktiven Szenarien
inklusive Charaktere ein. Auf einem Bildschirm kannst du die erste Version der noch entstehenden Webseite anschauen.
Ort am Openhouse
A2. - play
Mitwirkende
- Maya (sie)
- Jan (er)
- Mio (they)
Access Note
- Text und Bild, deutsch
- kleiner, begehbarer Raum
Content Note
- Das Szenario, das auf dem Bildschirm zu sehen und lesen ist, beschäftigt sich mit einem Übergriff im Ausgang. Thema ist der Umgang damit im Nachgang.
- Es gibt keine expliziten Bilder o.ä. dazu und die Situation wird auch nicht im Detail geschildert.
Weaving–Unweaving the Observer
Installation, Living Archive (an archive of/for observations, materials, and practice)
How might hand-weaving become a way of observing conditioned thought and cultivating attention?
Using hand-weaving as a central practice, the project explores how slow, repetitive, bodily work
can reveal habits of acceleration, self-surveillance, and performance that often go unnoticed in
everyday and institutional contexts. Rather than approaching weaving as craft or production, it is treated
as a site of inquiry, where material, body, and mind enter dialogue.
An extension of this research is understanding the full material process:
from raw sheep’s wool to thread and woven textile. As it allows to be with processes that cultivate
ecological awareness, patience, and relational understanding.
Ort am Openhouse
A2.15 - make
Mitwirkende
- Ananda Dörflinger
Content Note
Visitors may observe, listen, weave, or simply spend time in the space. Engagement is optional and non-linear
Wiederständige Stimmarbeit
Chor Performance
Keine Stimme existiert isoliert, sondern in einem Gefüge von Resonanzen,
Reibungen und Aushandlungen – im Körper und im sozialen Raum. Stimme ist verkörpert
und historisch geprägt. Wer gehört wird, wem Raum gegeben wird – das sind Machtfragen.
Wir gründen einen Chor: Durch gemeinsames Singen, Sprechen, Stimm- und Körperarbeit
sowie Improvisation suchen wir gestalterische Umsetzungen, die Machtverhältnisse hörbar
machen und uns ermächtigen, unsere Stimmen zu erheben.
Sing mit uns, oder hör uns zu.
Activities am Openhouse
Live-Chor-Performance: 19:30 Uhr
Ort am Openhouse
A2.17 - meet
Von und mit
- Adèle
- Aline
- Ani
- Catherine
- Fiammina
- Fini
- Gabri
- Ivi
- Jasmin
- Livia
- Lou
- Maja
- Paula
- Saskia
- Salo
- Sofia
- Tale
Access Note
- Lieder auf Deutsch und Englisch
- Keine Sprachkenntnisse nötig
- Möglichkeit zur freiwilligen Partizipation
- Dauer ca. 15 Minuten
woolkin
Interaktive Installation
«Für die Wolle musst du keine Schafe halten» – und doch fällt sie jedes Jahr in der Schweiz als lokaler Rohstoff an. Einige Unternehmen und engagierte Projekte sehen längst ihren Wert und nutzen ihn kreativ. Trotzdem wird ein Grossteil der Wolle lediglich als Nebenprodukt behandelt – ein Schatz, der im Alltag ungenutzt bleibt. Genau hier setzen wir an: Mit Forschung, Robotik und neugedachten Prozessen entwickeln wir Wege dieses Naturmaterial nachhaltig zu verarbeiten und sein Potenzial zu entfalten.
Ort am Openhouse
A2.15 - make
Mitwirkende
- Daniel
- Anna
- Lotte-Mo
Access Note
- Taktil: Spürbare Texturen und Oberflächen, die zum Erkunden einladen.
- Geschriebene Sprache DE: Hinweise und Anleitungen in gesprochener und schriftlicher Form, auf Deutsch.
Content Note
Spielerische Interaktion: Anreize, mit Robotern und Rohwolle zu interagieren.